Helenes Garten

Eine alte Welt


9. Die besten Pflanzen für das Zimmer


Diese Pflanzen bevorzugte man auch schon vor mehr als 100 Jahren als Zimmerpflanzen. - Lesen Sie mehr in der Pflanzenübersicht

Falls sie die Tipps auf dieser webseite anwenden wollen, lesen Sie bitte vorher die Nutzungsbedingungen

9.62 Libonia floribunda - Reichblühende Libonie

Kleine, kaum fußhohe Büsche, unscheinbar, solange sie nicht blühen, da ihr kleines, glänzendes, dunkelgrünes Laub unter anderen Pflanzen nicht besonders hervortritt, aber reizend während der Blüte, wo aus jedem Blattwinkel die rotbraunen Blüten hervorschauen, die in der Form manchen Erikenblumen nicht unähnlich sind.

Die Libonie ist mehr eine Pflanze für das halbwarme Zimmer. Hier fühlt sie sich wohl. Im Warmen treibt sie zu lang, bekommt sie auch leicht Blattläuse. Große Töpfe sind für Libonien nie angebracht, Nr. 3, höchstens Nr. 4. In größeren Töpfen ist zu viel Erde, welche bei unachtsamem Gießen leicht schlecht wird und quittengelbe Blätter hervorruft. Anspruchs-voll sind Libonien sonst nicht.

In guter Mistbeet-, Gartenerde oder Kompost wachsen sie gern am hellsonnigen Fenster oder im Freien auf halbschattigem Beete; Zug schadet ihnen aber. Sie verzweigen sich ohne viele Hilfe und wenn die alten Büsche unten kahl werden, dann kann man sie dicht über dem Boden abschneiden. Doch sollte dies nur im Frühjahre geschehen.

Die alten Stöcke treiben dann sehr gut und sind schon im nächsten Frühling wieder blühsähig. Vorzuziehen ist es, die Libonie nach dem Schnitte auf ein Beet im Garten auszupflanzen. Sie werden dort schöner als im Topfe und können zeitig im Herbst wieder eingesetzt werden. Nach dem Schnitte ist es auch zulässig, die Stöcke durch Teilung zu vermehren, besser geschieht dies durch Stecklinge, welche, sobald man junge Triebe verwendet, unter der Glasglocke willig wachsen.

Buchtipps